Selbstgespräche mit einer KI

2020
Bücher

»Selbstgespräche mit einer KI« ist die Konstruktion, Anwendung und Reflexion einer intelligenten Schreibmaschine, ein auf mein Denken und Schreiben hin programmierter Textgenerator.

Künstliche Ökologie

2019
Buch

Das Buch »Künstliche Ökologie« präsentiert »Einhundert Ansichten aus dem Kosmos des Positive Extraction and Reproduction Systems«. Diese einhundert Bilder wurden mit Generative Adversarial Networks (GAN) generiert. Als Basis dienten 3500 handverlesene Portraits von Einzelpersonen, die aus Online-Plattformen zusammengetragen wurden.

lys

2018
Website, Imagefilm, Broschüre, Fruchtgummitütchen, Messestand

lys ist ein visionäres start-up: »In einer zukunftsfähigen Gesellschaft sind sämtliche Menschen über synthetische Neuronen miteinander vernetzt, sodass ihre Gedanken gemeinschaftlichen Ursprungs sind. Dies ermöglicht den Umgang mit Komplexität, Entscheidungsprozesse werden dezentralisiert und das individuelle Verhalten geschieht zum kollektiven Vorteil und in planetarer Nachhaltigkeit.«

sketch_150709b

2015
video

Gefragt wird nach der Bedeutung von Code im Verhältnis zum Output, zum Wahrnehmbaren. Ändert sich die subjektive Sichtweise im Spannungsfeld zwischen sichtbarem Algorithmus als Programm und unsichtbarem Algorithmus im erzeugten Quadrat?

forkbombEnsemble

2016/17
Soundinstallation

Das forkbombEnsemble spielt mit dem offenen Zusammenwirken mehrerer Rechen-Einheiten und deren jeweiligen Rechenkapazitäten. Es basiert auf einer forkbomb, einem Computerprogramm, welches sich exponentiell selbst aufruft, bis das System überlastet ist und abstürzt.

Herz Woyzeck

2012
Performance

Subjekt Woyzeck. Ein interessanter Casus. Auf dem anatomischen Theater. Tot. Lebend in der Kunst gegen das Ableben. Das Fundament ein Gutachten über Zurechnungsfähigkeit und Tod Woyzecks durch eine Klinge vor tausenden von Zaungästen 1824. Reduziert auf ein Herz.

Contains Itself

2016
Software

Die Software Contains Itself versucht Dauer durch die kulturelle Praxis des Sammelns zu erreichen.

Die Software surft durch das Netz auf der Suche nach sammelwürdigen Dateien, um durch die eigene Sammlung ein einzigartiges Selbst zu erzeugen.

copyring

2017
12" Vinyl

COPYRING. Das Subjekt liest den Text in sich hinein. Anfangs- und Endpunkt sind subjektiv, es entstehen durch die Rotation immer weitere ungefähre gedankliche Kopien.

True Radio

2016
Soundinstallation

Die Wahrheit – das hörte sich für uns Kinder an, als könnte man sich nach ihr aufmachen wie nach China, und suchen – das klang, als könnte man sie, wie man in feuchten Sommern nach Pilzen sucht, in den Wäldern suchen und einen ganzen Korb voll davon heimtragen.

cuttingNews

2016
website

 

cuttingNews generiert einen einzigartigen News-Artikel durch Kombination von top News verschiedener Nachrichtenquellen.

cuttingNews operiert mit berechneter Objektivität um den kritischen Leser zufrieden zu stellen.

Arbeiter Verstimmen Die Fabrik

2014
Klanginstallation

soli t und i

2014
Klanginstallation
 

How to Make a Paradise

Paradiese klingen nach Erfüllung und Sehnsucht. Nach Ferne und Schönheit, nach Dasein ohne Mühe. Zu jeder Zeit, an jedem Ort sind digitale Gadgets verfügbar. Sie versprechen uns die Ausweitung der Komfortzone. Und sie entführen uns aus dem Hier und Jetzt. Sie nehmen uns mit in Welten, deren Erscheinungsoberflächen sich unseren Wünschen anpassen lassen.

I am here to learn

15.02. – 08.04.2018, Frankfurter Kunstverein
Kurator: Mattis Kuhn, Co-Kuratorin: Franziska Nori

Teilnehmende Künstler_innen:
Zach Blas & Jemima Wyman, Dries Depoorter, Heather Dewey-Hagborg & Chelsea E. Manning, Jake Elwes, Jerry Galle, Adam Harvey, Esther Hovers, Yunchul Kim, Gregor Kuschmirz, Noomi Ljungdell, Trevor Paglen,
Fito Segrera, Oscar Sharp mit Ross Goodwin & Benjamin, Shinseungback Kimyonghun, Patrick Tresset

Die thematische Gruppenausstellung „I am here to learn“ befasst sich mit lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI). Der Fokus der Ausstellung liegt auf Wahrnehmung und Interpretation als menschliche Qualitäten, die mittels Lernverfahren auf Maschinen übertragen werden. Der Frankfurter Kunstverein präsentiert internationale Künstlerinnen und Künstler, deren Werke die Prozesse der maschinellen Wahrnehmung und Handlungsautonomie thematisieren. „I am here to learn“ sucht nach der Position der Kunst in einem von Technikspezialisten, Marktinteressen und zunehmend privatisierten Forschungen geprägten Feld, welches viele Bereiche unserer Gesellschaft beeinflusst und verändert.

Wird die Kunst digital

2020
Artikel

In einer Auseinandersetzung mit den digitalen Entwicklungen in den Künsten geht es nicht zwingend um digital existierende/ erzeugte Artefakte, sondern vielmehr um eine Auseinandersetzung mit den Eigenschaften des Digitalen – wobei mit dem Digitalen eigentlich das Formalisierte gemeint ist: Die Formalisierung von menschlichen (Arbeits-)Schritten, sodass sie von Maschinen in Form von Algorithmen ausgeführt werden können. Wird die Kunst digital? fragt: Schreiben sich formale Systeme in unser Denken und unsere Produktion, Distribution und Reflexion von ästhetischen Artefakten ein?

Towards a Planetary Identity

2018
Theoretischer Teil des spekulativen Projektes lys.

Derzeit ist das menschliche Denken limitiert durch die je eigenen kognitiven Fähigkeiten, Wahrnehmungserfahrungen und das individuelle, reduzierte Modell der Welt. Dem entgegen entwickelt lys ein dezentrales komplexes adaptives System, welches das Framework einer partizipativen kollektiven Intelligenz bildet.

Unbestimmtheitsspielräume Algorithmischer Geflechte

2016
Diplomarbeit
Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main

Die Kernthese lautet, dass in algorithmischen Geflechten zunehmend ein Unbestimmtheitsspielraum vorhanden ist oder sich eröffnet, welcher einer Betrachtung außerhalb der Technomathematik bedarf und dass sich die Kunst auf Grund ihrer wesentlichen Unbestimmtheit als ein mögliches Außerhalb dazu eignet.

Machine Learning in Artistic Practice

2019
Vortrag

Künstlerische Projekte ermöglichen eine kritische Betrachtung lernfähiger Maschinen, aber auch eine kreative Nutzung deren Potentiale. Kunst bietet Freiräume für einen experimentellen Umgang, für Forschung ohne Anwendungsbezug und für Bestimmungsversuche eines geeigneten Verhältnisses mit der Technologie.